Pünktlich um 9 Uhr

fanden sich die ersten Teilnehmer zum Einschreiben für unsere SCA-Spaßregatta ein.

Die Regattaleitung war zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht ganz vollständig.

Joachim hatte mit den Urkunden und den Startnummern am Vorabend noch bis 2 Uhr morgens zu tun. Noch nicht ganz ausgeschlafen ging es aber auch für ihn dann um 9:30 Uhr los.

Startgeld einsammeln und Startnummern Ausgabe erfolgte deshalb gleichzeitig mit dem Materialaufbau der Teilnehmer.

Um 10 Uhr folgte das Skippers Meeting

Für unsere SCA Regatta konnten wir Niko vom SVM (Segler Vereinigung Merching) gewinnen.

Ein ganzherzliches Dankeschön nochmal an Niko.

Unsere beiden Regatta Cracks, Cristian und Niko hielten nun zusammen das Skippers Meeting ab.

Es wurde der Kurs, Fahnen- und Tonsignale besprochen.

Vorsorglich gab es von unseren beiden Cracks noch mal eine Auffrischung der Vorfahrtsregeln.

Nach dem Skippers Meeting wurden unsere 15 Regattateilnehmer in die Startbereitschaft geschickt. Der Start für die erste von sechs Wettfahrten wurde auf 11:15 Uhr festgesetzt.

Niko und Joachim brachten nun mit dem Motorboot die zwei Bojen auf den See und legten sie genau auf Halbwindkurs aus.

Um 11:10 Uhr folgte das „5 Minuten“ Signal

zum Start für den ersten Lauf.

Leider waren die Signalfahnen auf dem Regattaboot zu klein und der Signalton viel zu leise…

… oder warum sonst fanden sich lediglich eine Handvoll Starter in der Nähe der Startlinie ein?!

SCA - Spaßregatta 2016
SCA - Spaßregatta 2016

Um es schon einmal vorweg zu nehmen, am Nachmittag, zu den Wettfahrten vier, fünf und sechs, hat alles super geklappt.

Die Starter waren da, wo sie hingehören, - in die Nähe der Startlinie.

Beim Signal „Start“ brannte die Luft auf der Startlinie.

SCA - Spaßregatta 2016

1 Wettfahrt

Nach einer gefühlten kleinen Ewigkeit überquerten nun zuerst Martin, Doris und Leonard die Startlinie.

Nach und nach folgten alle anderen Teilnehmer.  

Alle Teilnehmer?

Nein!

Unser Regatta Crack und vielfacher Worldcup Teilnehmer Christian fehlte.

Warum?

Material Defekt!

Beim warmfahren zum ersten Lauf brach bei Christians Rigg der Powerjoint.

Shit happens – auch das kann einem erfahrenen Regatta Profi passieren.

Den ersten von sechs Läufen wegen Materialproblemen nicht gestartet. Die nächsten fünf Läufe souverän immer Erster.

So kam Christian in der gesamt Wertung, da wir keinen „Streicher“ in den Regattaregeln hatten, „nur“ auf Platz 4.

Sabine und Janina waren mit den im ersten Lauf herrschenden Bedingungen (Gleitwind) oder mit ihren Konditionen dann doch leider etwas überfordert und brachen ihren Lauf ab.

An dieser Stelle ein ganz großes Kompliment an Janina, die im zweiten Lauf nochmal startete und ganz tapfer einmal um die Bojen fuhr.

2 und 3 Wettfahrt

Der Start bei den folgenden Wettfahrten wurde von mal zu mal besser.

Es gab interessante Positionskämpfe an den Bojen und auf den Geraden hatten unsere Formula Fahrer eine andere Taktik als das übrige Teilnehmerfeld.
Etwas mehr abfallen, Geschwindigkeit machen, anluven und dann mit voll Speed um die Boje.

Martin, der als einziger die von Christian und Joachim am Samstag (1.10.) angebotene Schulung „Halsen und Regatta Tipps“ besucht hat, war dann auch immer im vorderen Drittel des Feldes zu finden.

Nicht mit dem „Normalo-Brett“ was er sonst fährt, sondern mit dem SCA eigenem F2 Formula!

Glückwunsch Martin!

Dein Besuch unser extra Schulung „Halsen und Regatta Tipps“ hat sich für dich voll ausgezahlt.

Für die dritte Wettfahrt wurde die südliche Boje von Niko und Joachim etwas umgesetzt, damit auch weiterhin der Regattakurs auf Halbwind gefahren werden konnte.

Nach der dritten Wettfahrt gab es für alle Teilnehmer die wohlverdiente Mittagspause.

Das Hauptgesprächsthema – Unser Regattaprofi Christian und sein gebrochener Powerjoint.

4 und 5 Wettfahrt

Frisch gestärkt und mit reichlich Tipps und Tricks versorgt, ging es zu den Wettfahrten vier bis sechs.

Niko und Joachim mussten zur vierten Wettfahrt abermals die südliche Boje umsetzen.

Als Verstärkung im Regattaboot konnten Niko und Joachim nun unsere Janina begrüßen.

Da Martin aus privaten Gründen lediglich die ersten drei Wettfahrten mitmachen konnte, übernahm Andy das Material und fuhr damit die restlichen drei Läufe.

6 Wettfahrt

Es war echt toll im Regattaboot hautnah mitzuerleben, wie unsere Clubmitglieder immer bessere Starts hinbekamen.

Bei der sechsten und letzten Wettfahrt gab es ein dichtes Teilnehmerfeld direkt vor der Startlinie.

10 Sekunden vor dem Startschuss, ganz vorn an der Startlinie – Christine.

Leider versagten dann die Nerven oder es fehlte an der Kondition.

Christine konnte ihr Rigg nicht festhalten.

In dem Startgetümmele nach dem Startschuss hatte Christine dann doch etwas Mühe mit dem Schotstart und so zog die „Meute“ an ihr vorbei.

Das Finish beim sechsten Lauf

hat selbst den erfahrenen Regatta Crack Niko im Regattaboot vor Begeisterung schreien lassen.

Top Aktion viel Spaß hatten alle aktiven Teilnehmer der SCA – Spaßregatta.

Die Zuschauer an Land waren begeistert.

Nach der letzten Wettfahrt räumten Janina, Niko und Joachim das Regattaboot auf.

Unsere Regattafahrer bauten ihr Material ab und stärkten sich mit heißen Getränken.

Nachdem Niko und Alwin die „Regattazettel“ ausgewertet hatten, ging es zur Siegerehrung.

Siegerehrung

1. Platz - Leonard

2. Platz - Neil

3. Platz - Roland

Der schnellste - Christian

Die jüngste Dame - Janina

Wenn es einen Sonderpreis für Ausdauer und Durchhaltevermögen gegeben hätte, Christine hätte ihn verdient!

Alle 6 Wettfahrten gefahren und gekämpft bis zum Umfallen.

Der Lohn dafür – Platz 8!

Super Christine.

Ich bedanke mich bei Christian für die Mitorganisation der SCA – Spaßregatta.

Bei Niko für das Skippers Meeting, für das Fahren des Regattaboots und natürlich für das perfekte Starten und Abschießen der Wettfahrten.

Bei Silvio für die fotografische Unterstützung an Land.

Bei unseren Mädels für das Wiederherrichten des Clubcontainers.

Und natürlich bei den Firmen
"Surf + Snowcenter Augsburg"
sowie
"Gun Sails",
die uns die Siegerpreise kostenlos überlassen haben.

Das war nun meine erste Regatta die ich nicht als aktiver Sportler bestritten habe.

Ich kann Euch sagen, ich hatte als Organisator genauso viel Herzklopfen wie bei meiner ersten Surf Regatta, die ich vor zig Jahren, bei der „North one hour“ gefahren habe.

Ihr seid ein super tolles Starterfeld gewesen!

Ohne Euch wäre diese Regatta nicht so ein Erfolg geworden!

 

Joachim